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InDietzien (2026)

InDietzien erzählt die außergewöhnliche wahre Geschichte des ehemaligen Profi-Radfahrers Bert Dietz, dessen Karriere und persönlicher Weg sowohl von Erfolgen als auch von Rückschlägen geprägt sind. Im Jahr 2016 hängt Dietz’ Leben am seidenen Faden, als er gegen eine schwere Herzerkrankung kämpft. Während er auf Jahrzehnte voller Erfahrungen zurückblickt, durchlebt er die entscheidenden Meilensteine seiner Karriere, seine langjährigen Beobachtungen und eine Reihe außergewöhnlicher Ereignisse, die 2019 in einem dramatischen Wendepunkt gipfeln.  

Die Erzählung zeichnet Dietz’ Aufstieg vom Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zu einem der angesehensten Fahrer des Sports nach. Bei den Weltmeisterschaften in Oslo startet er als Führender der Weltcup-Gesamtwertung in das Straßenrennen. Diese Schlüsselsaison endet damit, dass Dietz den zweiten Platz in der Gesamtwertung des Weltcups belegt – direkt hinter dem 19-jährigen Shootingstar und frisch gekürten Weltmeister Jan Ullrich.

1994 schließt sich Dietz dem Profi-Team Deutsche Telekom Team (später T-Mobile) an. Bereits in seiner zweiten Profisaison gelingt ihm ein karriereprägender Sieg auf der prestigeträchtigen Königsetappe der Vuelta a España, womit er seinen Ruf als Weltklasse-Allrounder festigt. Trotz seiner Erfolge wird Dietz jedoch zunehmend desillusioniert von den inneren Strukturen des Profiradsports. Mit nur 30 Jahren beendet er seine aktive Laufbahn und arbeitet später als Sportlicher Leiter für mehrere Teams.

2003 engagiert sich Dietz für eine ambitionierte Initiative zur Förderung eines dopingfreien Radsports. Obwohl der Ansatz seiner Zeit voraus ist, zeigt sich der Sport selbst noch nicht bereit für diesen Wandel. 2007 erzählt er seine Geschichte öffentlich in der Talkshow Beckmann – damals eine der meistgesehenen Sendungen Deutschlands. Seine Offenheit bringt ihm den Deutschen Fernsehpreis für das „Beste Interview des Jahres“ ein, während die Zeitschrift TV Spielfilm die Sendung zum „Fernsehereignis des Jahres“ kürt.

Was InDietzien besonders macht, ist seine Tiefe, Authentizität und Vielschichtigkeit. Basierend auf wahren Begebenheiten verbindet die Produktion kraftvolles Storytelling, eindrucksvolle Bilder und dokumentierte Belege. Dietz’ Reise beginnt 1992 in einer kleinen Stadt im Allgäu bei der Bundeswehr-Sportfördergruppe und entwickelt sich zu einer weltumspannenden Odyssee – eine Auseinandersetzung mit persönlichen und beruflichen Herausforderungen, mit Resilienz und dem unbeugsamen Geist eines vom Sport geprägten Lebens.